Auf Schulbesuch

Heute haben wir die lokale Schule besucht. Das war ein Ereignis. Eigentlich dachten wir, dass der Hotelbesitzer, der uns unbedingt hinfahren wollte, uns ankündigen bzw. mit den Lehrpersonen reden würde. Er hat uns aber einfach ausgeladen – und dann standen wir da. Die Kinder kamen alle schreiend angerannt und bestürmten uns mit Fragen. Teilweise in Englisch, meist aber in Indonesisch.

Dank der Übersetzungsapp konnten wir tatsächlich etwas mit den Kindern sprechen. Die Lehrpersonen waren weniger gesprächig. Und irgendwie fand gar kein Unterricht statt, weil der August eigentlich nur für die Festvorbereitungen sind. Am 17. August ist Nationalfeiertag und da finden Wettkämpfe in Seilziehen und Kekse-Essen statt – hat Sabine recherchiert. Dass da aber etwas vorbereitet worden wäre … davon habe wir nichts gemerkt. Es war einfach ein grosses Durcheinander und die Kinder waren superlaut.

Die Kinder waren ganz ehrfürchtig, weil ich ihnen mein iPhone in die Hand gab, auf dem sie in der Übersetzungsapp Fragen und Antworten schreiben konnten. Sie berührten auch immer wieder meine Fingerringe und meine Armkette. Und dann wollen sie mit mir auch noch Volleyball spielen.

Anschliessend machten wir einen langen Spaziergang dem unendlich langen Sandstrand entlang. Wir legten uns dann irgendwo hin und lasen. Es war allerdings etwas ungemütlich, weil es sehr windig war und wir dank Sonnencreme uns Sand innert Kürze paniert waren.

Das sind wahrscheinlich nicht die Wasserbüffel, die Dora bestellt hat.

Kurz vor dem Einnachten gingen wir nochmals vorne an den Strand, wo es bei Ebbe am flachen Ufer spiegelnde Flächen gab. Sabine ist hellbegeistert von den Fotos, die sich dort machen lassen. Dementsprechend gibt es hier einige davon.

Author: hans-pi

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