Gegensätze in Jakarta

Heute um 8 Uhr sind wir dann also in Jakarta angekommen. Ich habe nicht besonders viel geschlafen. Erstens war es in der ersten Nachthälfte im Zug saukalt. Und zweitens haben wir immer wieder an verschiedenen Bahnhöfen gehalten und Leute sind aus- und eingestiegen.

Nachdem wir das Gepäck im Hotel deponiert hatten, gingen wir einmal mehr in einen Basar/Markt. Das schien so ein En-Gros-Markt zu sein, wo all die Temuhändler:innen ihren Schrott in Grosspackungen kaufen. Und mitten durch alles fahren dauernd Autos, weil der Markt gleichzeitig auch ein Parkhaus ist.

In einem Gebäude nebenan war die Elektronik zu Hause und dort wurde fleissig aus-, um- und eingepackt. So sehen die Chinapäckli jeweils aus ….

Und dann der grosse Kontrast. Da wir unbedingt noch in einen Uniqlo wollten, gingen wir in die grösste Mall. Taschen röntgen am Eingang und drin alles Schickimicki. So im Stil von Globus und so. Da waren dann die reichen Indonesier zu sehen. Irgendwie strange.

Und die waghalsige Sabine war bei Coiffeur – was auch ein Erlebnis war. Jemand wusch die Haare, jemand schnitt und eine dritte Person föhnte mindestens eine Viertelstunde, bis jedes Haar glattgeföhnt war.

Morgen ist bis 11 Uhr „Car-free-Sunday“. Wir sind ja mal gespannt. Jakarta ohne Autos können wir uns kaum vorstellen.

Und gegen Abend geht es dann zum Flughafen. Um 19 Uhr Ortszeit fliegen wir von Jakarta nach Bangkok, wo wir dann umsteigen müssen.

Author: hans-pi

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