Heute wollten wir zum grünen Strand. Als wir nach dem Weg fragten, waren gleich zwei junge Männer da, die uns mit den Rollern zum Anfang des Weges fahren wollten. Sie haben zuerst sorgfältig abgecheckt, ob wir richtig ausgerüstet seien: Sonnencreme eingestrichen? Wasser dabei? Snacks dabei? Auf die Felsen im Meer aufpassen, die sind scharf. Kein Essen offen liegen lassen, wegen den Affen. Gut auf das Gepäck aufpassen – auch wegen den Affen. Dann ging es los. War sehr lustig – doch noch mal Roller fahren, wie Margaux empfohlen hat. Aber nicht in Jakarta. Dort wär es mir echt zu stressig.
Sie haben uns abgeladen und dann gefragt, wann sie uns wieder abholen sollen. Und als wir sagten, dass wir zu Fuss zurückkämen, waren sie etwas irritiert. „Why???“
Wir gingen jedenfalls zu Fuss weiter auf einem guten Weg mitten durch den Urwald. Und schon nach kurzer Zeit kamen wir zu einem traumhaften Strand.





Es hatte kaum Leute da und haben gelesen, Affen beobachtet und jemand von uns beiden hat geschlafen 😉
Die Affen waren wirklich sehr drollig. Ich finde das immer wieder faszinierend, wenn die draussen frei rumlaufen. Ich kenne das halt sonst nur aus dem Zoo.
Die anderen Tiere, die auf dem Relief vor dem Nationalparkeingang zu sehen sind, haben wir leider nicht angetroffen. Dass wir keinem Tiger über den Weg gelaufen sind, finde ich allerdings beruhigend.


Wir sind dann wirklich zu Fuss zurück und haben wieder überall Menschen getroffen, die gewinkt und gegrüsst haben. Vor einem Haus sehen wir noch einen Fischer, der sein Netz flickte oder gar neu knüpfte. Das war nicht ganz klar. Er war aber sehr erfreut, als Sabine fragte, ob sie ihn fotografieren dürfe.

Im Wald lagen überall riesige Laubblätter.

Und auf der ganzen Insel hat es immer wieder Wegweiser, die zeigen, wohin man bei einem Tsunami flüchten müsste.

Zurück in der Lodge war duschen angesagt: Sand weg, Schweiss weg, Sonnencreme weg.
Und dann bekam ich meine Bauchtasche mit Geld und Pass wieder zurück. Alles drin! Ich bin sehr froh und dankbar, dass da zwei Fahrer und der Hotelbesitzer im Hintergrund telefoniert, organisiert und transportiert haben.

