Heute waren wir in Svolvær, einem der grösseren Orte auf de Lofoten. Das Dorf ist nicht wahnsinnig gross und ein – von einigen erwartetes – Altstädtchen gab es auch nicht.
Ich finde Norwegen, d.h. die Lofoten wunderschön. Es ist aber grundsätzlich so, das dir Orte kaum herausgeputzt sind. Man lebt und arbeitet hier einfach. Die Ästhetik kommt schon immer etwas zu kurz. Vieles wirkt etwas ungepflegt oder lieblos. Neben ganz schönen Stellen liegt gleich wieder eine Schutthalde oder eine Kiesgrube. Schade eigentlich. Auf der anderen Seite finde ich das authentischer als die herausgeputzten, künstlich erhaltenen oder gar angelegten Touristendörfer.
Auf jeden Fall haben wir in diesem Svolvær eine Adventure-Schiffstour gebucht. Nicht ganz billig – aber es hat sich allemal gelohnt.
In speziellen Kälte- und Schwimmanzügen verpackt fuhren wir mit bis zu 50 km/h übers Meer zwischen den schroffen Lofotenfelsen (nicht ganz so schroff wie die in “Latte Igel reist zu den Lofoten” gezeichneten) in den Trollfjord. Beschreiben lässt sich die Landschaft nur schlecht. deshalb lasse ich da wohl besser die Bilder sprechen.
Morgen fahren wir fast bis ganz zur Spitze der Lofoten (Moskenes), wo wir abends um halb neun auf eine Fähre der Hurtiroute verladen und drei Stunden übers Meer fahren.
Übrigens: heute sind die Mücken wieder zahlreicher und aufdringlicher!













