Dem Ende entgegen

Unsere Ferien gehen langsam dem Ende entgegen. Das merkt man daran, dass
die Ideen für die Tagesgestaltung und für die Menüs langsam ausgehen,
dass wir weniger Fotos machen und dass sich alle gedanklich schon wieder
mit zu Hause beschäftigen.
Gestern sind Astrid, Linus und Lorenz abgereist, die letzten Tage
verbringen wir nun noch alleine hier.
Das Wetter hat, wie so oft schon, präzise auf Oktober umgeschlagen.
Vorletzte Nacht hat es geregnet, gestern Morgen war es trüb. Im Laufe
des Tages hat sich das Wetter dann aber stark gebessert und wurde wieder
sonnig. In der Nacht war es dann wieder ziemlich bedeckt und bis jetzt
hat sich die Sonne noch nicht durchgesetzt. Laut meinem letzen
Wetterbericht, sollte sich das aber bald ändern und morgen sollte der
Sommer wieder da sein.
Morgen werden wir packen und dann am Sonntag nach Hause fahren. Es gibt
immer beide Seiten: eigentlich ist man nun erholt und freut sich auch
wieder auf das Zuhause. Auf der andern Seite hat man sich auch an das
In-den-Tag-hinein-leben gewöhnt und – zumindest ich habe das – Gefallen
daran gefunden. So ohne Termine, ohne dauernd zu wissen, was alles noch
gemacht werden sollte… Zu Hause wartet ja wieder einiges auf mich…
Nun, ich werde hoffentlich noch lange von der getankten Sonnenenergie
zehren können.

Author: hans-pi

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