Nicht etwa wegen der flachen Gegend – aber weil wir wie damals immer wieder Jacken ausziehen, wieder anziehen, Regenjacke anziehen, wieder ausziehen und wieder vor vorne … mussten.
Aber fangen wir vorn an. Wir konnten uns von Kühlschrank und Buffet das Frühstück aufs Zimmer holen. Alles vollbiologischundgesund. Zum Beispiel Dinkelbrot mit Tannenspitzen drin … Schmeckt echt gut, auch wenn man das vielleicht nicht unbedingt erwarten würde.


Eine kurze Einkaufsrunde für Äpfel (Hans-π), Wasser (für beide), Darvida (für beide) und Schoggi (für Sabine) – und Caramel (für Hans-π) nahmen wir den Bus bis Aquarossa. Von dort sind wir dann talaufwärts gewandert.
Zuerst nach Leontica, wo Sabine ein Haus gesehen hat, das sie gern kaufen würde. Es sind zwei Wohnungen – und leider etwas teuer und viel Umschwung. Aber vielleicht findet sich jemand, der sich beteiligt oder eine Wohnung zu Dauermiete nimmt oder den Garten macht …

Dann wandelten wir auf den Spuren von Felice aus dem Buch “Tage mit Felice” und suchten seine “Badewanne” auf. Eingesessen sind wir allerdings nicht.


Wir sassen daneben und assen Darvida und blickten aufs Bleniotal. Ist wirklich eine schönes Tal.
Unterwegs durfte Sabine noch ein bisschen rittiplampen.

Unterwegs an einer Kirche war schon wieder so ein Schloss, dessen Funktionsweise sich mir leider trotz eingehender Betrachtung nicht erschlossen hat. Ich hätte zu gern gewusst, wie das funktioniert.

Und dann kamen wir nach Aquila. Den Platz, wo wir Nino zum ersten Mal im Pfadilager besucht haben, fanden wir nicht. Wir gingen nicht weit genug – offenbar. Es wurde leider dann auch sehr kalt und sehr regnerisch.
Aber die Taufbrücke fanden wir.


Und weil es so nass, kalt und überhaupt gruusig war, warteten wir auf den nächsten Bus nach Olivone (und froren noch mehr). Dort gingen wir fein essen. Die Wirtin sprach munter und viel Italienisch – obwohl keiner der Gäste wohl richtig gut Italienisch verstand. Was ich aber verstanden habe: Bei Männer ist wichtiger, dass sie gut kochen können als dass sie schön sind. Da habe ich ja Glück gehabt.
zu Hause (wir sind nun ganz allein im ganzen grossen Haus, die Besitzerin kocht an einem Slowfoodfestival und verkauft dort Kräuter und so und kommt erst am Sonntag wieder nach Hause) haben wir als erstes heiss geduscht. Nun habe ich wieder warm.


So schön Danke vielmals