Nach dem anstrengenden Tag gestern (viel Bus fahren), liessen wir es heute Morgen ruhig angehen. Wir gingen dann in die Stadt und mit der Seilbahn (Teleferico) hoch zum Markt, den uns der Führer gezeigt hat. Heute war aber nicht so viel los. Es waren längst nicht so viele Cholitas da wie damals.
Mich faszinieren immer wieder die farbigen alten Busse mit Schnauze, weshalb ich heute davon auch noch ein paar fotografieren musste.
Unterwegs kamen wir an einem Fussballfeld vorbei, auf dem zwei Frauen-Teams gegeneinander vor Publikum spielten. Auf der eine Seite stand eine Cholita in voller Montur in Tor.
Am Nachmittag sind wir noch ein bisschen mit den Telefericos rumgefahren. An einer Endstation war der gut erhaltene Bahnhof. Leider ohne Anschluss an die Welt. Er wird nun anders genutzt und die herumstehenden Wagen sind Restaurants.
Was ich schon lange mal schreiben wollte: In La Paz geht es von jedem Punkt aus entweder hoch oder runter. Ebene Stellen gibt es nur in Häusern und auf den vielen asphaltierten oder mit Kunstrasen belegten Sportplätzen.
Zum Schluss nahmen wir die Teleferico, die ganz in den Süden von La Paz führt. Da kamen wir in eine ganz andere Welt. Während bei uns die Reichen eher oben und zentrumsnah wohnen, wohnt die High-Society in La Paz ausserhalb und möglichst unten. Da waren richtige Villen mit Gärten und moderne Hochhäuser. Auf unserem kurzen Rundgang sehen wir viele Männer in Business-Anzügen und Kinder in Schuluniformen. Das sieht man in Zentral-La-Paz nicht. Kaum zu glauben, dass es sich hier um dieselbe Stadt handelt.
Morgen reisen wir weiter ins Amazonasgebiet nach Trinidad – nicht zu verwechseln mit Trinidad und Tobago in der Karibik. Dort wird die Luft wieder viel dicker sein (La Paz je nach Stadtteil 3600-4100 m.ü.M und Trinidad 161 m.ü.M) und die Temperatur wohl gegen 20 Grad höher.














Immer wieder schön und interessant.Danke vielmal.Nino und Ladina si ga Frottinett fahre.Hier ist es heiss. Ich geniesse das Faulenzen im Schatten.Alles Gute und liebe Grüsse