Georgetown

Nun sind wir also von den kühlen Höhen wieder in das heisse Flachland gereist. Unterwegs nochmals Treibhaus an Treibhaus. So grosse, plastikbespannte Bögen über Terrassen – und drin meist Pflanzen und Gemüse in Töpfen, teilweise ein Meter über dem Boden, also wahrscheinlich Hors-sol.

Dann wieder Palmenplantagen. Dann Steinbrüche. Hier scheint alles ziemlich gruppiert.

Und dann eben Ankunft in Georgetown – eine Stadt auf der Insel Penang. Der Bus fuhr zuerst über eine endlos lange Brücke. Im Meer sahen wir schwimmende Häuser mit – wahrscheinlich Zuchtbecken ringsherum. Was dort drin war, weiss ich nicht.

Georgetown ist eine farbige Stadt. Es war eine wichtige Handelsstadt an der Strasse von Malakka und ist heute auch Weltkulturerbe. Die Einheimischen nennen es aber einfach Penang. Der Taxifahrer hat uns erzählt, dass ganze Quartiere, an denen wir vom Busbahnhof zum Hotel vorbeigefahren sind, auf aufgeschüttetem Land stehen. Die haben zu wenig Platz für Neubauten und schütten einfach im Meer auf, sodass sie neues Bauland haben.
In der Altstadt gibt es viele Häuser mit britischem Einschlag. Alles in allem sehr abwechslungsreich und für unsere Verhältnisse eher unordentlich 😉
Bekannt ist Georgetown auch für die vielen Wandmalereien an den Häusern. Sie sind offenbar ein beliebtes Fotosujet. Auch wir haben uns die die Reihe gestellt und haben gewartet, bis wir dran waren. Gut, es waren immer nur kleine Gruppen da.
Besonders lustig war es allerdings in Chew Jetty – ein alter Stadtteil mit aus Stelzen ins Meer gebauten Holzhäusern. Vorne am Steg boten die Chines:innen (also eigentlich vor allem die Chinesinnen) eine Posing-Show nach der anderen.

Und dann gibt es Essen aus aller Welt – also aus dem asiatischen Teil der Welt. Ich könnte stundenlang den Strassen entlang gehen und in die verschiedenen Töpfe schauen. Gern würde ich das eine oder andere probieren. Allerdings ist mir auch einiges suspekt. Oft ist nicht so ganz klar, was da alles drin schwimmt.
Heute Abend haben wir an einem Stand einfach auf die verschiedenen Pfannen gezeigt und uns in davon in den Teller schöpfen lassen. Und dann habe ich endlich auch das von Markus empfohlene Roti canaii gefunden. Schmeckt wirklich gut. Wir hier aber anscheinend eher morgens und mittags gegessen. Es hat jedenfalls alles gut geschmeckt. Und es ist fast beschämend, was das kostet – nämlich fest nichts. Wir haben für rund 4 Fr. sehr gut gegessen.

Author: hans-pi

3 thoughts on “Georgetown

  1. Deiner Erkältung gute Besserung!Danke dass ich dank deinen anschaulichen Berichte an eurer Reise teilhaben kann Sehr schöne Bilder!Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag Mueti

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