Heute mussten wir schon um 7.30 mit dem Taxi an den Fährhafen fahren. Dort lief eigentlich alles ganz ok. Etwas eigenartig ist, dass es dort Kontrollstellen hat, wie an einem Flughafen. Allerdings musste heute niemand das Gepäck durch die Röntgenmaschine lassen.
Mit dem Bus war es etwas schwieriger. Wir waren nicht mal ganz sicher, ob unser Bus wirklich von diesem Busbahnhof fahren würde oder nicht. Es hatte viele Schalter von verschiedenen Busanbietern. Nur einer war offen und die am Schalter wusste ebenfalls nicht Bescheid.

Also haben wir gewartet. 10.01 (eine ziemlich eigenartige Abfahrtszeit für malaysische Busse – so genau nimmt man das hier sonst eigentlich nicht) sollte der Bus fahren. Kurz nach halb elf kam dann einer. Und es war der Richtige
Bei einer Tankstelle rief der Fahrer etwas in Malaysisch und einige stiegen rassig aus. Dann merkte der Fahrer, dass wohl zu wenige ausgestiegen waren und verkündete uns in Englisch, dass wir für KL (also Kuala Lumpur) umsteigen müssten. Davon hat es im Fahrplan nichts geheissen. Aber gut – wir stiegen um.
In KL angekommen, fuhren wir mit dem Taxi zu unserem Airbnb. Im 14. Stock eines 48-stöckigen Hochhauses. Wunderbare Aussicht. Ganz in der Nähe der Petronas-Towers.


Kuala Lumpur ist viel moderner, als ich erwartet habe. Es gibt zwar schon auch ältere Bauten, aber die riesigen Wolkenkratzer dominieren das Bild. KL erscheint mir fast grossstädtischer als Singapur – aber da waren wir wohl einfach in den „falschen“ Stadtteilen.
Zu Fuss gingen wir zuerst zu einer Moschee, die aber für Touristen schon geschlossen war. Dann zu einem Streetmarket voller „Markenartikel“ zu Spottpreisen – die sie uns am Schweizer Zoll wohl wegnehmen würden, weil alles Fälschungen sind.




Schon seit wir in Malaysia sind, sehe – oder eigentlich rieche – ich immer wieder die Stände mit den stinkenden Durianfrüchten. In den Hotels ist das Mitbringen von Durians überall verboten. Überhaupt gibt es überall immer wieder Durian-Verbote. Heute habe ich endlich einen Stand gefunden, an dem sie ein kleines verpacktes Stück anboten. Habe ich gekauft, sie haben mir einen Plastikhandschuh gegeben, Papiernastücher hingestellt und die Verpackung geöffnet. Und was soll ich sagen: Ich finde, sie schmecken, wie sie riechen. Nicht wirklich fein. Die Konsistenz macht das Ganze auch nicht besser. Sie sind eher schleimig. Ich glaube, einmal Durian genügt für ich. Aber einmal probieren musste ich halt doch.


Gegessen haben wir wieder ein einer Essstrasse. Thailändisch. War fein.



Und dann gingen wir den ganzen Weg zu Fuss wieder in unsere Wohnung. Nun sind wir beide ziemlich erledigt.





Very posh. The City Center, the old part, is nice.
Deine interessante Schilderung zu lesen hat mir gut getan danke vielmals. Häbet Sorg.Viel Guets u Schöns wünsche i euch .Liebi Grüess Mueti