Malang 2

Heute wollten wir zuerst Märkte besuchen. Sabine hatte einen Tipp aus einem Reiseblog – und wir waren etwas überrascht. Es war nicht ein Früchte- oder Gemüsemarkt, sondern ein Tiermarkt. Das „Sortiment“ reichte von Vögeln, gefärbten Kücken über Hamster, Kaninchen, Katzen, Eulen, Affen bis zu Fischen. Für unser Verständnis von Tierethik unvorstellbar.

Und dann waren wir im farbigen Stadtteil. Der ist farbig, weil er ursprünglich ein Slum war, das dem Erboden gleichgemacht werden sollte. Studierende haben zusammen mit einer Farbenfirma eine Aktion gestartet und alle Häuser bunt bemalt. Das Slum wurde so zu einer Touristenattraktion und am Eingang bezahlt man einen kleinen Eintritt, der in die Kassen des Quartiers fliessen. Es sieht wunderschön aus, die Einwohner geben sich grösstenteils Mühe, die Wege sauber zu halten. Die Gassen sind eng, die Häuser noch enger. In vielen verkaufen sie vorne etwas und hinten ist der Wohnbereich.

Was der Mann da rausfischt, war mir bis zum Schluss nicht klar.
Basteltipp fürs nächste 4 bis 8 – dummerweise gibt es bei uns wohl kaum so grosse PET-Flaschen.
Die Jungs lassen Drachen steigen.

Inzwischen gibt es noch ein zweites farbiges Quartier und ein blaues Quartier.

Dann waren wir tatsächlich noch in einer Markthalle mit allem Möglichen – und endlich konnten wir wieder mal Früchte kaufen: Mangosteen, Schlangenfrüchte und Lichees.

Zum Nachtessen gab es … keine Ahnung wie es heisst. War ganz ok, aber nicht so, dass ich es wieder bestellen würde. Dazu ein Butterbier – das eigentlich eher ein Dessert war.

Auf dem Heimweg dann noch ein Joghurt aus dem Plastikbeutel. Joghurt sind hier alle so verpackt oder in so kleinen Trinkbeuteln wie bei uns die Smooties für die Kinder.

Author: hans-pi

1 thought on “Malang 2

  1. Vor 37 Jahren gabs Joghurt aus Büffelmilch in einer Art Bambusrohr, Kühlkette war kein Thema und der Geschmack war sehr speziell ‍.
    Toll, dieses farbige Quartier!
    Weiterhin viele spannende Reiserlebnisse
    Dora

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