Montag, 28.7.08, neunzehnter Tag
Heute hatten wir einen schlaffen Tag. Das Wetter war mässig aber eigentlich
trocken. Die Prognosen, die wir vorgestern von einem “Eingeborenen”
erhielten, haben sich nicht bestätigt. Er hat uns gesagt, dass die nächsten
Tage sonnig sein würden. Macht nichts – wenns nur nicht regnet.
Nach einem kleinen Rundgang durch Stykkisholmur (eine hübsche kleine
Hafenstadt) – unter anderem zur Kirche, die einem Winkingerschiff
nachempfunden sein soll – fuhren wir weiter nach Süden. Unterwegs gabs Suppe
und Wienerli. Eigentlich wollten wir erst in Borgarnes übernachten. Wir
kamen am spätern Nachmittag dort an und gingen ins Sundlaug (Schwimmbad).
Die Therese, weil sie heute morgen in Stykkisholmur auf dem Campingplatz
nicht duschen konnte, die Jungs wegen den drei schnellen Rutschbahnen und
ich – wegen dem Hot Pot. Da der Camping aber an einer ziemlich stark
befahrenen Strasse lag, beschlossen wir, noch bis Húsafell zu fahren. Nun
sind wir hier auf einem relativ grossen Zeltplatz.
Das Nachtessen ist etwas missraten. Da wir die Spaghetti nun doch etwas satt
haben, versuchten wir es heute mit Salzkartoffeln, Blumenkohl, Salat (soweit
war ja alles in Ordnung) und dann noch Küklingabollurs und Fiskibollurs. Das
gibt es hier in jedem Laden in vielerlei Ausführungen, scheinbar etwas
isländisches, habe ich mir gedacht. Die Bollurs sind Fleischbällchen aus
Poulet bzw. Fisch. Diejenigen mit Poulet konnte man knapp essen, die mit
Fisch fanden allgemein wenig Anklang. Da half auch die rote Currysauce aus
der Dose nichts – wir mussten sie wegschmeissen. Dafür gabs zum Dessert für
die Kinder noch ein Riesen-Soft-Ice.
Nun sind die Kinder noch auf dem Spielplatz, wo es eine grosse Springmatte
hat. Ich soll mit dem Verschicken des Blogs noch warten, bis die beiden die
Fotos bringen, die sie dort noch machen wollen. Ich werde diesem Wunsch
natürlich nachkommen.
Und morgen ist bereits unser letzter eigentlicher Reisetage. Schade. Die
drei Wochen waren sehr schnell vorüber. Wir haben sehr viel gesehen. So
viel, dass wir manchmal Mühe haben, das Ganze in eine Reihenfolge zu
bringen. Aber zum Glück führen wir den Blog, da können wir alles nachlesen.
Oder auch im Tagebuch, das Therese und Nino führen. Und der Kai schreibt
auch jeden zweiten Tag auf dem PC sein Tagebuch. So wird unsere Reise also
ziemlich gut dokumentiert sein.
Góđan nótt




Unsere Lieben,wieder einmal sehr interessant, was wir da lesen und sehen durften.Hier ist es heiss-schwül..wenn wir euch da in Windjacken sehen…
Wie schnell doch die Zeit vergeht. Wir wünschen Euch noch einen guten Rest und schicken euch allen viele liebe Grüsse. Grossätti und Grosi