Heute gabs zum Frühstück noch die letzte feinen Früchte vom Markt. Das Fotos dazu darf ich nicht veröffentlichen.
Dann gings zu Fuss zum Busbahnhof. Dort angekommen erinnerte ich mich an Georgien, wo ich zum ersten Mal im Gewimmel eines solchen Busbahnhofs war. Kaum da, schossen zwei Frauen auf uns zu, die uns Tickets verkaufen wollten. Wir waren etwas überrascht und wussten nicht recht, da hat die eine den Preis schon von 40 auf 30 Bolivianos gesenkt. Jedenfalls hat alles gut geklappt und wir haben die dreistündige Reise angetreten (sie hat dann zwar vier Stunden gedauert).
Wir fuhren durch unglaublich schöne Landschaften. Karg und doch gab es Bäume, obschon wir uns auf Höhen zwischen 3000 und 4000 m.ü.M befanden..
Potosí ist vor allem bekannt für den einen Berg, in dem viel Silber drin steckte (Cerro ricco). Das wurde schon von den Spaniern abgebaut, aber weil Potosí so unwirtlich ist, haben sie die grosse Stadt eben in Sucre gegründet. Heute hat es im Cerro ricco kein Silber mehr, aber es wird Zinn und Zink abgebaut.
Potosí ist eine eine ziemlich grosse Stadt. Streckenweise sehr schmutzig und ärmlich. Potosí liegt auf 4100 m.ü.M und ist damit die höchstgelegene Stadt Südamerikas. Wie schon auf der ganzen Strecke gibt es unzählige, nicht fertig gebaute Häuser. Die fertigen Häuser sind sehr klein – in Bolivien lebt man offenbar auf engem Raum.
Wir sind dann mit einem öffentlichen Bus – eine Art Sammeltaxi – bis unten an den Silberberg gefahren. Wir wollten eigentlich hochgehen, aber da waren überall streunende, bellenden Hunde. Ausserdem war nicht ganz klar, ob man da überhaupt hoch darf. Weil Sonntag ist, war auch kein Betriebe in den Minen.
Wir sind hier in einem warmen Hotelzimmer untergebracht. Tagsüber war es gar nicht mal so kalt. Ich hoffe, dass meine Unterhosen hier bis morgen trocknen.









Hui, in dem Berg war ich mal drin . Merci für die Bilder da werden Erinnerungen wach .
Danke vielmal lieber Hans-Peter,spannend interessant,was ihr alles zu sehen bekommt.Alles Gute und liebe Grüsse