Nun hat sie schon begonnen, die zweite Ferienwoche. Ein Rätsel, dem wir
schon im Lehrmittel «Panorama» nachgehen: Warum geht die Zeit nicht
immer gleich schnell vorbei? Nun ja, eigentlich ist das klar!
Heute wollen wir nach Hyeres fahren. Dort haben wir vor Jahren einen
Strand gefunden, der voller Muscheln und Treibholz ist. Und ich bin ja
bekanntlicherweise mit einer Lehrerin verheiratet. Und die hat Pläne
fürs Werken. Und dazu braucht sie Muscheln und Treibholz. Und was das
für uns heisst, ist damit wohl klar. Die Frage ist bloss, wie wir das
Ganze dann auch noch nach Hause transportieren. Unser Auto war schon bei
der Anreise nicht gerade leer. Und zur Sammlung von Fundgegenständen,
die mit in die Schweiz müssen, gehören schon: 3 Rebstöcke (ganze!!),
Steine und Kork… Nun ja, meine Ladekünste werden gefordert sein.
Aber eben, wir wollen noch gar nicht ans Packen denken. Vorerst sind wir
ja hier.
Nach dem Muschel- und Treibholzsuchen (ich werde mich da zurückhalten,
um die Transportmenge in Grenzen zu halten) ist ein Stadtbummel geplant
und anschliessend gehen wir essen.
Das ist übrigen auch toll hier. Mit den zwei Walkers und der Frau Ryser
zusammen teilen wir uns das Einkaufen und Kochen. Auch die Kinder helfen
mit und kochen selbstständig (mehr oder weniger) Nachtessen. So können
alle mal auch einfach hinsitzen, ohne dafür arbeiten zu müssen oder sich
tagelang Menüs ausdenken zu müssen. Dafür wartet dann halt mal ein
ganzer Abwasch darauf, erledigt zu werden. Aber auch hier: Geteiltes
Leid ist halbes Leid. Und mit ein bisschen Santana aus den Lautsprechern
ist auch das nicht so schlimm.

Das hört sich einfach toll an.Da wird man so richtig gluschtig.
Wir haben es hier auch gut,schönes Wetter und unsere Terrasse und zur Abwechslung Garten und Gärtli.
Sämi und Grossätti lassen auch herzlich grüssen und wir alle schicken gute Wünsche.