Nachdem wir unser Gepäck in die Wohnung gebracht hatten, machten wir Santa Cruz unsicher.
Auf dem Platz des 24. Septembers liefen wir mitten ein ein Fest. Sie feierten 250 Jahre La Paz. Wie und warum genau und warum heute, haben wir nicht herausgefunden.
Es war eine ziemlich lustige Angelegenheit – jedenfalls für uns. Die gesetzten Damen und Herren (wahrscheinlich die Politiker) sahen eher gelangweilt aus. Es gab Musik und verschieden kostümierte Gruppen tanzten vor.
Mir hat ein Mann eine Fahne von La Paz in die Hand gedrückt – und dann kontrolliert, ob ich ich sie auch schön brav zur Musik schwenke.
Dann waren wir in der Altstadt. Es hat viele, kolonialistisch angehauchte Gebäude.
Optiker sind hier offenbar sehr gefragt. Gefühlt jeder dritte Laden ist ein Optikergeschäft – jedenfalls in bestimmten Gegenden. Da sind sie sogar Tür an Tür. Ob das eine gute Taktik ist? Einheimische mit Brille sieht man hingegen kaum. Wo ist da der Fehler?
Die vielen Stände erinnern an Asien. Besonders auch die Fleischstände. Die lassen einen schon eher zum Vegetarier werden. Allerdings ist es ja toll, dass das ganze Tier gegessen wird und nicht wie bei uns nur die feinsten Stücke. Aber so ohne Kühlung …
Überhaupt sind sie in Bezug auf Konsum – wohl gezwungenermassen – viel nachhaltiger als wir. Die Strassen sind voll mit Ständen und Läden mit Occasionsware, die bei uns im Abfall landen würde. Hier kauft sie aber offenbar wieder jemand, er sie brauchen kann.












Danke vielmal ,dass ich an eurer Reise teilhaben darf.Häbets Güte u schön.Mir geht’s gut.