Gestern hat es dann noch ziemlich heftig geregnet. Einen Vorteile hatte das Ganze – die Mückenplage hielt sich in Grenzen. Therese und Kai sind nach unserer Wanderung gestern ziemlich zerstochen. Die beiden riechen für die Mücken offenbar gut. Am meisten hat es ihnen wahrscheinlich Thereses Haargel angetan: Um ihre Haare hatte es immer am meisten der kleinen Viecher.
Auf jeden Fall haben wir nun hier in Gällivare übernachtet. Es war gar nicht einfach auf dem Camping eine Stelle zu finden bei der man nicht direkt vor der Tür in eine Pfütze stieg. Den Abend verbrachten wir wegen des Wetters vor allem drinnen – mit lesen, Filme gucken und so.
Dann hatten wir gestern wieder einen Zeitwechsel. Kai sagt zu Recht: Die Zeitgrenzen müssen ja irgendwo sein – aber wenn man dann über eine Brück fährt und plötzlich wieder eine Stunde früher ist, dann erscheint mir das doch irgendwie komisch. Konventionen – ja! Aber wenn man sich das so überlegt – doch ein wenig stränge!
Und dann wird es ja einfach nie dunkel. Auch das ist gewöhnungsbedürftig. Da hat man gar nie das Gefühl, dass es nun Zeit wäre, schlafen zu gehen. Der Körper stellt sich einfach nicht so recht auf Schlafen ein. Heute bin ich erwacht – dachte es sei Morgen, war aber noch müde: Und tatsächlich, die Uhr zeigte 3 Uhr 20. Keine Wunder, war ich noch müde.
Heute fahren wir weiter nach Kiruna. Dort werden wir Roths treffen, die dort heut mit dem Flugzeug eintreffen. Mal schauen, was Kiruna zu bieten hat.

Ich wünsche euch, dass es euch dort gefällt und ihr einender geniessen könnt.Hier ist es schwül und regnet ab und zu.Gerade eben konnte ich noch meine Wäsche retten. Häbets guet u allne liebi Grüess. Grosi