Bromo

Nachdem wir gestern in der Kälte nach Hause gekommen waren, wurden wir auch im Zimmer nicht mehr so richtig warm, weshalb wir früh und gut eingepackt schlafen gingen.

Unser Führer hat ein bisschen Schwierigkeiten mit den Zeitangaben. Er sagte uns, dass wir four thirty bereit sein sollen. Gemeint hat er aber halb vier … Wir waren aber beide eh wach, weil ab halb drei nonstop massive Jeeps und Töffs auf der Strasse vorbeidonnerten.

Jedenfalls ging es dann los und wir fuhren mit einer Mischung zwischen Jeep und Traktor los. Mit Hunderten wenn nicht Tausenden weiteren Touristen.

Je höher wir kamen, desto weniger Leute hatte es – nicht alle waren fit genug für den Anstieg. Auch unseren Guide hängten wir ab.

Irgendwo unterwegs haben alle beidseits der Strasse parkiert (ich bin froh, dass ich dort weder parkieren noch wenden musste). Zu Fuss ging es dann weiter im Dunkeln – mit Massen von Menschen bergauf. Wir hatten einen wunderbaren Sternenhimmel.

Dann warteten wir auf den Sonnenaufgang. Der Blick auf die Vulkanlandschaft im nahenden Tageslicht war wirklich atemberaubend. Die Bilder sprechen für sich.

Dann ging es wieder runter zum Jeep.

Der fuhr uns dann in die Ebene – wo ebenfalls schon viele Leute waren. Und nun ging es wieder bergan zum Bromo. Wer nicht fit genug ist und Geld hat, lässt sich vom Pferd hochtragen. Zumindest bis zur Treppe.

Wie am oben an Rolltreppen: Es gibt immer Massen von Menschen, die dann einfach stehen bleiben … irgendwie haben wir es dann doch an den Kraterrand geschafft 😉

In den vielen Jeeps fanden wir den unseren nur schwer – aber dann gings zurück ins Hotel zum indonesische Frühstück. Sabine begnügten sich mit Cornflakes – ich musste natürlich von allem ein bisschen probieren.
Dann folgten 3.5 Stunden Autofahrt zum nächsten Hotel. Wir waren ziemlich müde und verbrachten den Nachmittag auf Liegen am Pool. Nach einem sehr frühen Nachtessen gibt es nun eine Dusche und dann ab ins Bett (es ist hier grade mal 18 Uhr). Wir müssen um Mitternacht bereits wieder mit dem ganzen Gepäck bereitstehen für die zweistündige Fahrt zum nächsten Vulkan, wo wir dann 1.5 Stunden hochgehen müssen. Dort soll es auch ziemlich heftig stinken. Uns wurden jedenfalls Masken und Brillen zum Schutz versprochen.

Author: hans-pi

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