Jakarta zum Zweiten

Nach dem selben Frühstück wie gestern – heute waren wir etwas früher dran, haben aber dasselbe gegessen wie gestern 😉 – gingen wir los auf eine Guru-Tour mit Kenya Apa. Sie heisst so, weil sie in Kenya im Apa-Spital geboren wurde. Ich würde also Schweiz Unterseen heissen 😉
Unterwegs wieder viele Grabs. Ich habe das Gefühl, halb Jakarta arbeitet als Grabfahrer:in.

… oder bei gojek – hier bei der Morgenversammlung oder so.

Einmal mehr war es eine tolle Tour mit einer coolen Führerin, die uns sehr viel über Jakarta erzählt hat.

Blick vom 26. Stock der Nationalbibliothek nach Süden zum Unabhängigkeitsdenkmal.
Blick nach Norden: Alte kleine Häuser zwischen Wolkenkratzern.

Zur Tour gehörten auch die Moschee und das Puppentheater-Studio, in dem wir gestern waren. Heute war Sabine besonders herausgeputzt.

Und wie kommt man in Jakarta über eine solche Strasse auf die andere Seite?

Man wartet, bis zwei junge Männer auf die Strasse stehen und den Verkehr aufhalten, damit Sabine und ich passieren können 😉

Und dann wollten wir eigentlich noch zum Meer – sind dann aber im ärmeren Teil von Jakarta gelandet – und fast nicht mehr rausgekommen. Enge Gassen, sehr kleine Wohnräume hinter einfachen Verkaufsständen, viele Roller, viel Dreck, viele Leute … Wir dachten, wir seien in den Slums – die seien hier aber noch schlimmer.

Überall riefen uns die Kinder (aber auch Erwachsenen) Bule zu. Das ist die Bezeichnung für uns Weisse. Ich glaube, nicht bös gemeint, aber offenbar waren wir doch ein seltener Anblick. Die Kinder waren jedenfalls begeistert.

Am späten Nachmittag assen wir irgendwie frittierte Rüebli und frittierten Tempeh (sieht beides von aussen etwa gleich aus) – beides sehr lecker.

Und da wir dann im Hotel ziemlich kaputt waren, gingen wir nur noch zum nächsten kleinen Shop und kauften dort unser „Nachtessen“. Was es dort halt so gab ;-).

Morgen machen wir eine lange Zugreise nach Yogyakarta. Wir sind gespannt.

Author: hans-pi

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