Den Tag starteten wir mit einem Frühstück im Innenhof des Hotels – direkt vis-a-vis des Pools. Dass die Wände durchsichtig sind, macht die Badenden nicht attraktiver.


Das Frühstücksangebot war etwas gewöhnungsbedürftig. Reis, Poulet und so gehören nicht unbedingt zu dem, was wir morgens essen. Es gab aber auch Früchte, Flocken, Rührei und Kaffee.
Dann fuhren wir mit einem Grab zu einem Ort, der angeblich Altstadt sein soll. Spannend war schon die Fahrt. Jakarta ist wirklich anders als unsere Städte 😉
Hier ist offenbar im Trend, farbige Velos mit passendem Hut zu mieten und damit auf dem grossen Platz zu fahren. Allerdings hatten einige schon Mühe, allein zu fahren. Wenn sie dann zu zweit drauf sassen, wurde es eher kriminell.


Auch sonst wird vor alle fotografiert. Es hat viele Stationen, wo man sich für Fotos hätte hin drapieren können. Das skurrilste hat Sabine fotografiert.

Dann hat uns einer angesprochen und in eine Art Puppen-Museum geführt. Dort hatten sie die traditionellen indonesischen Stabpuppen (seit Anfang 2000 Weltkulturerbe). Wir bekamen viele Erklärungen und eine kleine Vorstellung.





Weiter ging es zu Fuss. Unglaublich, dieser Verkehr hier. Und in den schmalsten Gassen fahren sie immer noch zu Hauf auf ihren Rollern. Ich bin ja froh, dass ich hier nicht fahren muss. Mir reicht es schon als Fussgänger. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sie trotz Chaos besser aufeinander schauen und dass man sogar durch eine Kolonne die Strasse überqueren kann.
Dann besuchten wir die heiligen Orten von drei Religionen. Zuerst einen chinesischen Tempel, dann eine Moschee und dann eine katholische Kirche. Moschee und Kirche wurden bewusst ganz nah beieinander gebaut, um zu zeigen, dass hier alle Religionen nebeneinander existieren können und man gegenüber Andersgläubigen tolerant ist







Und es unsäglich schmutzig in Jakarta. Es hat zwar überall Abfallkübel mit mehr Trennungsmöglichkeiten als in der Schweiz. Aber der Fluss ist voller Abfall.

Und dann haben wir Früchte gekauft: Mangostan links und Schlangenfrucht rechts. Beides sehr fein.


Nun sind wir zurück im Hotel – um etwas auszuruhen, bevor wir noch Nachtessen gehen.

