Heute fuhren wir aus der Stadt nach Oranienburg, um dort das KZ Sachsenhausen zu besuchen. Wir haben uns einen Audioguide besorgt und haben dann ziemlich lange auf diesem riesige Gelände verbracht. Es war einerseits sehr spannend, aber auch erdrückend. Einerseits inhaltlich, andererseits war es von der Menge her zu viel. Sie vermischen dort Archiv und Dokumentation der Ereignisse mit Museum und Information. Die unendlich vielen Artefakte, Texttafeln, Bilder, Kunstinstallationen, Glaskästen, Museumsräume, Videos, noch mehr Audiostationen … mir wurde das zu viel.
Was ich nicht gewusst habe, dass die Sowjets nach dem Endes des 2. Weltkrieges dieses Konzentrationslager weiter betrieben und dort die Nazis und sonstige unliebsame Personen unter ähnlichen Bedingungen untergebracht haben wie die Nazis.
Anschliessend schauten wir uns noch kurz das Schloss Oranienburg von aussen an. Laut Tafel hätt der Park hatte zwar vielsprechende Gartenräume gehabt – aber irgendwie mochten wir da nicht mir rein.
Wir fuhren zurück zu den Hackeschen Höfen – Innenhöfe zwischen Berliner Häusern, die nun unten mit absolut hippen Geschäften gefüllt sind.
Den Abend beschlossen wir mit irakischem Essen.
Nun liegen wir mit müden Füssen auf dem Hotelbett.







