Heute besuchten wir als erstes da Kaufhaus des Westens. Vor 40 Jahren war das etwas Besonderes. Jetzt ist es einfach wie ein grosser Globus mit vielen teuren, schicken Sachen.
Dann waren wir noch in der Gedächtniskirche, wo ich vor 40 Jahren während eines Konzertes auf dem Stuhl hinter meinem strengen Klassenlehrer Herr Gimmel eingepennt bin. Ich habe damals noch gehört, wie sie die Instrumente gestimmt haben – dann standen plötzlich alle auf und gingen hinaus. Ich war etwas verwirrt!
Dann hatten wir eine Führung durch den Untergrund von Berlin. Wir sahen frühere Schutzräume und erfuhren viel über die Fluchten unter der Erde von Ost- nach Westberlin. Zuerst flüchteten die Menschen durch die U-Bahn-Tunnel. Relativ schnell wurde diese Möglichkeit aber zunichte gemacht und alles besser abgeriegelt. Andere flüchteten durch die Abwasserkanäle – was sehr schwierig war, weil da die „Linienführung“ nicht bekannt war und auch da Gitter die Durchgänge versperrten. Im Osten waren die Kanaldecke festgeschweisst, sodass man gar nicht mehr in die Schächte kam. Und dann gab es noch diejenige, die Tunnel gruben. Nicht immer erfolgreich. Sandiger Boden und Grundwasser machten es baulich nicht einfach, die DDR-Polizei und Spitzel waren weitere Gefahren.
Dann bestiegen wir noch das Dach des Bundestages. Leider war die Kuppel wegen Reinigungsarbeiten gesperrt. Wir konnten sie nur von aussen bewundern. Wir hatten aber einen tollen Ausblick.
Und dann mussten wir uns beeilen, weil wir noch in eine Gorilla-Impro-Theatershow wollten. Unterwegs haben wir uns in einem coolen Restaurant an einer halben Pizza (siehe Foto) satt gegessen.
Das Theater war genial. Die beiden Herren haben vor der Pause mit einem Satz improvisiert und nach der Pause mit einem anderen. Es war sehr lustig und ich war einmal mehr beeindruckt, was im Improtheater alles möglich ist – wenn man dann eben gut ist.














