Sucre

Heute sind wir nach Sucre weitergereist.

Also zuerst gab es nochmals Frühstück in einem nette Café in Santa Cruz. Ein Pancakestapel mit Dulce de Leche drüber für Sabine, für mich salzig (Brot, Burrata, Tomaten Pesto).

Dann das übliche, eher langweilige Prozedere am Flughafen. Wobei alles sehr schnell ging. Ist ja auch nur ein kleiner Flughafen.

Der Flug war wunderbar. Die Aussicht auf die bizarren Felslandschaften wunderbar.

Der Flughafen Sucre ist über eine Stunde von der Stadt entfernt, weil zum Landen brauchen die Flugis halt eine lange, ebene Piste. Näher gab es wohl nirgendwo ein genügend grosse Ebene.

Die ganze Strecke war Baustelle. Sie bauen eine Art vierspurige Autobahn. Nicht etwa etappenweise sondern die ganze Strecke auf einmal mit Hunderen von Arbeitern auf der ganzen Strecke verteilt. Wann das Ganze fertig sein wird … wir beide denken, dass es noch ewig dauert oder gar nie fertig wird. Ein Ort war ganz schlimm. Die Strasse durchs das Dorf war überall ganz aufgerissen, die Geschäfte voller Staub, die Häuser alle auch eigentlich Baustellen …

Auf dem Weg zu unserer Unterkunft haben wir noch eine Pastleria Suizia gesehen – wo ich natürlich irgend ein bolivianisches Stück Gebäck teste musste.

Sucre ist sehr voll und voller Leben. Und leider auch voller Autos. Viel haben wir heute noch nicht gesehen. Aber wir waren auf dem Markt. Die Säfte haben wir noch nicht getestet, aber Käse gekauft und Rahmapfel und gelbe Drachenfrucht und Papaya. Muss doch alles probiert werden. Der Rahmapfel (auch Zimtapfel) hat jedenfalls geschmeckt. Der Käse auch. Den Rest probieren wir morgen.

Pancake mit Dulce di Leche.
Es schmeckt scheinbar.
War fein – aber obschon als salzig verkauft, war es doch ein bisschen süss. Ich glaube, in Bolivien schmeissen sie überall noch ein bisschen Zucker rein.
Beim Käsekauf.
Bauten im Kolonialstil – davon hat es in Sucre eine Menge.
Säfte nach Wunsch.
Der Rahmapfel schmeckt. Sabine bleibt lieber beim Jelly.
Author: hans-pi

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