Yogyakarta 3

Letzte Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen, ich habe gefröstelt und hatte Durchfall – obschon wir gut geschaut haben, was wir essen. Möglicherweise habe ich auch einfach zu viel Sonne abbekommen. Jedenfalls haben wir dann früh morgens um 6 entschieden, dass wir die geplante Tour zum Borobudur- und zum Prambanan-Tempel besser nicht machen. Ich habe mal in Albanien eine Tour mitgemacht, obschon es mir nicht gut ging. Das wollte ich nicht wiederholen.

Wir schliefen dann bis Mittag, Sabine holte Kräcker und Bananen und nachmittags wollten wir die Silberwerkstätten besuchen. Allerdings waren nur wenige Läden offen und Werkstätten fanden wir schon gar keine. Aber wir bummelten dann durch sehr schöne Strassen, kamen an einer Bäckerei mit speziellen Blumen-Gebäcken vorbei, schauten zu, wie sie in aller Seelenruhe eine Kiste voll verpackten, wieder auspackten, weil sie wohl beim Zählen einen Fehler gemacht hatten … und dann wollten sie ein Selfie mit uns.

Dann sahen wir eine Frau, die vor dem Haus einen Lebensbaum bemalte, den ihr Mann gesägt und geschnitzt hatte. Das scheint ihr Einkommen zu sein. Sie sprachen zwar kein Englisch, aber bald schon hatten sie jemanden geholt, der mit uns sprechen konnte.

Abends gingen wir essen und in der von der indonesischen Jugend und von den Touris gut gefüllten Strasse hat uns eine Schüler:innengruppe angesprochen. Offenbar gibt das Punkte in der Schule, wenn sie Touristen in Englisch interviewen. War sehr lustig und auch sie wollten natürlich ein Selfie mit uns.

Es sind wirklich diese kleinen Begegnungen, die ich am Reisen toll finde, weniger die Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss.

Author: hans-pi

1 thought on “Yogyakarta 3

  1. Ich hoffèdass es dir wieder gut geht lieber Hans Peter .Es geht mir recht gut.Das Wetter ist kurzfristig sonnig und gewittrig.Danke vielmals für die schönen Bilder.Häbet Sorg u ganz liebi Grüess

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