Yogyakarta 2

Heute haben wir ziemlich lange geschlafen – und dann noch rasch das Frühstücksbuffet gestürmt 😉 Auch hier vor allem Nudeln und so – aber auch Toast und Früchte.

Unterwegs gingen wir der Sargstrasse entlang. Da waren in vielen Läden Särge in Plastik verpackt zum verkauft gestapelt.

Dann sind wir zu Fuss los zum Sultanspalast und zum Bad. Beides noch interessant – aber wenn man es nicht gesehen hat, dann hat man auch nicht wirklich was verpasst.

Dann ruhten wir uns in einem kleinen Beizli aus, wo wir lokale Getränke uns Snacks ausprobierten. Was mir natürlich gefallen hat.

Bei einer Schule kamen wir heute auch noch vorbei. Und wir konnten es natürlich nicht lassen, dort ein bisschen reinzuschauen. Auf einzelnen Lehrer:innen-Tischchen standen Laptops. Ansonsten ist von Digitalisierung nicht viel zu sehen. Aber es gab grosse Stapel von ziemlich abgegriffenen Lehrbüchern.

Dann trafen wir Tara, unseren Guru-Walk-Führer. Wir waren nun zu zweit und hatten deshalb quasi eine Privatführung. Tara machte das sehr gut. Er hat viel erzählt, über die Geschichte, Mythen und das Leben in Yogyakarta. Zwischendurch probierten wir uns durch weitere Speisen und Getränke – Tara wusste, wo es sich lohnt oder wo man „for free“ Dinge probieren konnte.

Die traditionellen Männerhüte haben Bedeutung: Die Spalte oben soll daran erinnern, mit offenem Geist durch die Welt zu gehen und zuzuhören. Der Knubel hinten symbolisiert die Hoden. Die trägt man hinten, um Wut und Machogehabe zurückzustellen 😉

In einem Laden sahen wir eine Frau, die noch sehr traditionell Batik herstellte. Das ist eine sehr aufwändige Art. Die vielen Batikstoffe in den Souvenirläden sind entweder gestempelte oder bedruckt (die meisten).

Ziemlich müde gingen wir dann abends noch esse – mal italienisch in Indonesien 😉

Author: hans-pi

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